Freitag, 24. Juni 2016

Vacation Part 2: Arches Nationalpark, Crazy Horse & Mount Rushmore National Memorial

Wie ich im letzten Post schon geschrieben habe, ging unser Urlaub natürlich noch weiter. Da montags unser letzter Tag in Los Angeles war, ging unsere Tour Dienstag morgen los. Wir waren mit Tours4Fun unterwegs, aber ich werde nochmal extra einen Blog über die Tour, Kosten und die Hotels schreiben.

Es ging also Dienstag morgen um 7am los Richtung Las Vegas. Dort gab es Lunch und es wurden noch Leute auf verschiedene Busse verteilt. Dann  ging es direkt weiter nach Richfield in Utah, wo wir unsere erste Nacht in einem guten Motel verbrachten und ja, das war dann auch schon unser erster Tag.

Der zweite Tag begann recht früh, nämlich 5am da um 6am Abfahrt war. Es gab ein kleines Lunchpaket vom Motel und dann ging es los in Richtung Arches Nationalpark.
Gegen Mittag kamen wir dann dort an und haben an verschiedenen Punkten halt gemacht und sind zu den Arches gehiked. Es ist einfach ein Naturphänomen so wie jeder Nationalpark hier. Das liebe ich an Amerika: Die Natur und die Nationalparks, da keiner dem Anderen gleicht, aber seht selbst, er ist auf jeden Fall einen Besuch wert!


















Was ich wirklich toll fand am Bus fahren, dass man auch was von der Landschaft gesehen hat. Dort noch teilweise Stein und Wüste mit ein paar Büschen und kaum erreichten wir Colorado war alles Grün inklusive ganz vielen Bäumen und Wald. Aber davor gab es noch Lunch...


Wie schon gesagt ging es nach dem Arches Nationalpark auf nach Denver. Die Landschaft ist wunderschön und wir sind am Colorado River entlang gefahren. Außerdem natürlich durch die Rocky Mountains, was sehr beeindruckend war. Teilweise lag auch noch Schnee auf den Bergen. In Denver verbrachten wir dann die Nacht und am nächsten Tag Stand das Crazy Horse, Mount Rushmore National Memorial und der Devil's Tower auf dem Plan.




Nach einer 6 stündigen Fahrt erreichten wir gegen Mittag das Crazy Horse Memorial. Das Memorial wurde zu Ehren des Oglala-Lakota-Indianers Crazy Horse in den Berg gehauen. Es wurde 1948 damit begonnen und es ist kein Datum für die Fertigstellung in Sicht, man rechnet jedoch mit weiteren 100 Jahren. Es ist wirklich beeindruckend, wie so etwas entstehen kann!! Oben am  Crazy Horse waren wir nicht, aber man kann dort auch hoch gehen. Außerdem sind in dem Gebäude lauter kleine Stände von Indianern, die Schmuck oder andere Sachen verkaufen und auch eine Ausstellung über die Indianer dort.

Wenn die Skulptur fertig ist soll sie 195m lang und 172m hoch sein. Der Pferde Kopf ist dann so groß wie die Präsidentendenköpfe am Mount Rushmore Memorial!





Nach dem Crazy Horse Memorial ging es weiter zum Mount Rushmore National Memorial was ca. 14km vom Crazy Horse, ebenfalls in South Dakota, liegt.
Einmal die Chance zu haben, ''Hi!'' zu George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln zu sagen, kann auch nicht jeder von sich behaupten! :D



von links nach rechts: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln.



 Nach dem Mount Rushmore National Memorial ging es von South Dakota ein Stück nach Wyoming zum Devil's Tower. An sich auf den ersten Blick nicht wirklich etwas besonderes. Jedoch ist er dort im Indianer Reservat für die Prärieindianer ein heiliger Ort, da er als Wohnsitz der Grizzlybären angesehen wird, allerdings hat er auch andere Bedeutungen. Darum ist auch das Klettern im Juni verboten, da der Staat nicht noch mehr Konflikte mit den Indianern möchte. Im Juni sind anscheinend sehr viele Feierlichkeiten der Indianer. 
Auch wer in den restlichen Monaten im Jahr dort hoch möchte, muss sich extra registrieren lassen und nach einer Führung in diesem Gebiet einen Film anschauen, damit die Menschen die dort hoch wollen, schätzen und nachvollziehen können, wie wichtig der Devil's Tower für die Indianer dort ist. Der Devil's Tower selbst besteht aus dem Vulkangestein Phonolith und ist rund 50 millionen Jahre alt, 265m hoch und 150m breit.


Das war unser letzter Stop für den Tag und es ging nach Gillette in Wyoming wo wir die Nacht in einem super guten Hotel verbrachten. Am nächsten Tag kam das absolute Highlight der ganzen Tour, aber das werde ich euch in einem neuen Eintrag präsentieren....

Donnerstag, 23. Juni 2016

Vacation Part 1: Los Angeles

Am 11. Juni ging es für mich vom Flughafen in Seattle nach Los Angeles in einen, teilweise zumindest, unbekannten Urlaub. Ich traf mich dort mit zwei Mädels, Cora aus Chicago und Andrea aus Philadelphia, die ich noch nie in meinem Leben zuvor gesehen habe geschweige denn kannte. Ich ''kannte'' sie über Facebook und Whatsapp aber das war es dann schon. Wir verstanden uns gut als wir miteinander geschrieben haben, aber das ist ja oft auch was Anderes, als wenn man persönlich aufeinander trifft. Ich bin gegen 9 in Los Angeles gelandet und habe mir dann ein Uber zu unserem Motel genommen. Dort habe ich mich mit Cora getroffen die schon 3 Tage in Santa Monica verbracht hat. Wir verstanden uns auf Anhieb super und waren auf der gleiche Wellenlänge würde ich behaupten :D Wir versuchten dann in unser Motel Hollywood Downtowner Inn auf dem Hollywood Boulevard einzuchecken, allerdings ging das erst ab 3 Uhr nachmittags. Also gaben wir unsere Koffer dort ab und liefen zum Walk of Fame. Da ich ja schon im Februar dort war, war es für mich ziemlich unspektakulär nochmal alles zu sehen, aber man weiß ja nie was auf einen zukommt. Cora und ich sind dann ca. 4 Stunden rumgelaufen, waren essen und haben den Walk of Fame unter die Lupe genommen (mehr oder weniger zumindest). Als wir dann um 3pm an unserem Motel angekommen waren konnten wir einchecken und auf unser Zimmer. Es war alles Sauber, nur von außen machte es einen ziemlich chaotischen Eindruck, genauso wie die Rezeptionistin, aber das lassen wir mal so dahin gestellt. Cora und ich entschieden uns für eine ''kurze'' Pause um daach zu gucken, was wir noch machen, denn Andrea kam erst gegen abends um 9 Uhr in Los Angeles an. Letztendlich war die ''kurze'' Pause knappe 4 Stunden lang, mit Nickerchen und Tv.. Dann war es plötzlich schon halb acht. - ''Hat jemand die Uhr umgestellt, es war doch gerade noch 5?'' :D So oder ähnlich. Wir entschieden uns aus den Federn zu machen und frisch zu machen, damit wir, wenn Andrea ankommt, nochmal zum Walk of Fame laufen konnten. Gesagt - getan. Andrea kam gegen 9pm an und wir liefen nochmal ca 25 Minuten zum Walk of Fame.       
Es war super viel los. Neben ''shooting bereiten'' Polizisten habe ich auch Johnny Depp getroffen. -  Just kidding. Nein, leider war es nicht der Echte. Aber natürlich musste ein Foto her, da ich selbst zweimal hinsehen musste und man damit manche Leute schön auf den Arm nehmen kann..... Außerdem ist er natürlich auch ein hervorragender Schauspieler den ich sehr gerne in allen möglichen Filmen sehe. Es musste natürlich auch ein Foto mit dem Donald Trump Stern her. Warum ER da einen Stern hat, ist für mich immer noch fraglich mit einem großen Fragezeichen besetzt. Aber in Amerika ist ja bekanntlich alles möglich.. :D Auf dem Rückweg haben wir noch eine riesen Pizza gegessen, die mega lecker war.






 

Tag 2 startete relativ entspannt, zu mindest bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, aber von vorn. Da es Frühstück im Motel relativ früh gab, nämlich von 6.30am bis 9.30am, standen wir kurz vor 9 auf und gingen zum Frühstück. Für ein Motel hatten sie echt richtig viel Auswahl! Auf Bestellung gab es auch Waffeln und Pancakes.


Nach der Stärkung gingen wir zurück in unser Zimmer und machten uns fertig, denn es stand Fußball auf dem Plan. Deutschland spielte gegen die Ukraine und das wollten wir natürlich nicht verpassen. Auf dem Weg zum Walk of Fame am Vortag, fragten wir in einem Irish Pub nach ob sie das Spiel übertragen und die meinten glatt ja. Also war das unsere Anlaufstelle. Allerdings waren wir ein wenig zu gemütlich unterwegs und wurden dann hektisch als wir auf die Uhr sahen, kamen aber Gott sei Dank 3 Minuten vor Anpfiff an und konnten gemütlich das Spiel gucken. Natürlich hat Deutschland gewonnen und wir waren glücklich, dass wir es schauen konnten. 


Danach schlenderten wir nochmal weiter zum Walk of Fame, da wir bis zu unserem nächsten Stop noch etwas Zeit hatten. Wir aßen Lunch und sahen uns die Platten vor dem TCL Chinese Theatre an.




Nachdem wir zurück zum Motel gelaufen sind kam das eigentlich Highlight des Tages: Wir wollten hoch zum Hollywood Sign, koste es, was es wolle! :D Also bestellten wir uns ein Uber der uns hoch fuhr. Wenn ihr vor habt, auch dort hoch zu hiken, bestellt euch ein Uber und lasst euch an diese Adresse fahren: 3395 Deronda Dr., Los Angeles, CA 90068. Eigentlich ist es eine private Straße dort hoch, aber alle Uber fahren dort hoch, denn sie holen ja nur ab oder setzten Leute dort ab, das ist kein Problem. Dort ist dann ein kleiner Torbogen und dann sieht man das Hollywood Sign auch schon. Da ziemlich viele Wolken am Himmel waren, waren wir froh, dass es sich auf dem Weg nach oben aufgeklärt hat und wir eine super Sicht hatten. Ich würde sagen bis wir ganz oben waren, haben wir ca. eine Stunde und ein paar Minuten gebraucht, es war anstrengend aber mit ein paar Trinkpäuschen war das alles gut machbar! Von oben hatten wir dann einen Super Blick über ganz Los Angeles und es war unbezahlbar!












Als wir dann abends wieder runter gelaufen sind, war es schon dunkel, deshalb beschlossen wir ins Motel zu gehen.
Am nächsten Morgen hat sich Andrea mit einer Freundin getroffen und Cora und ich waren nur frühstücken und haben uns dann wieder ins Zimmer verkrümelt. Eigentlich wollten wir zum Venice Beach aber bei bewölktem Himmel und die Aussicht auf Regen war das nicht so der Bringer, also warteten wir. In der Zeit räumte ich meinen Koffer auf und wir schauten und noch 2 EM Spiele an. :D Gegen 2 Uhr nachmittags kam dann zum Glück noch die Sonne raus und wir machten uns auf den Weg zum Venice Beach und zu den Venice Canals.
Dort zog es nach einer Stunde am Strand auch zu und wurde kalt und Windig. Aber trotz all dem, der Venice Beach ist wunderschön und ich kann es jedem nur empfehlen dort hin zu gehen! Gegen 5pm trafen wir dann Andrea wieder und wir gingen was essen und fuhren dann mit dem Bus zurück ins Motel.








Ja, das war dann auch schon unser dritter und letzter Tag in Los Angeles. Am nächsten Tag startete unsere Tour. Aber wohin es genau ging könnt ihr im nächsten Eintrag lesen. :P Bis dahin!