Es ging also Dienstag morgen um 7am los Richtung Las Vegas. Dort gab es Lunch und es wurden noch Leute auf verschiedene Busse verteilt. Dann ging es direkt weiter nach Richfield in Utah, wo wir unsere erste Nacht in einem guten Motel verbrachten und ja, das war dann auch schon unser erster Tag.
Der zweite Tag begann recht früh, nämlich 5am da um 6am Abfahrt war. Es gab ein kleines Lunchpaket vom Motel und dann ging es los in Richtung Arches Nationalpark.
Gegen Mittag kamen wir dann dort an und haben an verschiedenen Punkten halt gemacht und sind zu den Arches gehiked. Es ist einfach ein Naturphänomen so wie jeder Nationalpark hier. Das liebe ich an Amerika: Die Natur und die Nationalparks, da keiner dem Anderen gleicht, aber seht selbst, er ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
Was ich wirklich toll fand am Bus fahren, dass man auch was von der Landschaft gesehen hat. Dort noch teilweise Stein und Wüste mit ein paar Büschen und kaum erreichten wir Colorado war alles Grün inklusive ganz vielen Bäumen und Wald. Aber davor gab es noch Lunch...
Wie schon gesagt ging es nach dem Arches Nationalpark auf nach Denver. Die Landschaft ist wunderschön und wir sind am Colorado River entlang gefahren. Außerdem natürlich durch die Rocky Mountains, was sehr beeindruckend war. Teilweise lag auch noch Schnee auf den Bergen. In Denver verbrachten wir dann die Nacht und am nächsten Tag Stand das Crazy Horse, Mount Rushmore National Memorial und der Devil's Tower auf dem Plan.
Nach einer 6 stündigen Fahrt erreichten wir gegen Mittag das Crazy Horse Memorial. Das Memorial wurde zu Ehren des Oglala-Lakota-Indianers Crazy Horse in den Berg gehauen. Es wurde 1948 damit begonnen und es ist kein Datum für die Fertigstellung in Sicht, man rechnet jedoch mit weiteren 100 Jahren. Es ist wirklich beeindruckend, wie so etwas entstehen kann!! Oben am Crazy Horse waren wir nicht, aber man kann dort auch hoch gehen. Außerdem sind in dem Gebäude lauter kleine Stände von Indianern, die Schmuck oder andere Sachen verkaufen und auch eine Ausstellung über die Indianer dort.
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| Wenn die Skulptur fertig ist soll sie 195m lang und 172m hoch sein. Der Pferde Kopf ist dann so groß wie die Präsidentendenköpfe am Mount Rushmore Memorial! |
Nach dem Crazy Horse Memorial ging es weiter zum Mount Rushmore National Memorial was ca. 14km vom Crazy Horse, ebenfalls in South Dakota, liegt.
Einmal die Chance zu haben, ''Hi!'' zu George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln zu sagen, kann auch nicht jeder von sich behaupten! :D
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| von links nach rechts: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. |
Nach dem Mount Rushmore National Memorial ging es von South Dakota ein Stück nach Wyoming zum Devil's Tower. An sich auf den ersten Blick nicht wirklich etwas besonderes. Jedoch ist er dort im Indianer Reservat für die Prärieindianer ein heiliger Ort, da er als Wohnsitz der Grizzlybären angesehen wird, allerdings hat er auch andere Bedeutungen. Darum ist auch das Klettern im Juni verboten, da der Staat nicht noch mehr Konflikte mit den Indianern möchte. Im Juni sind anscheinend sehr viele Feierlichkeiten der Indianer.
Auch wer in den restlichen Monaten im Jahr dort hoch möchte, muss sich extra registrieren lassen und nach einer Führung in diesem Gebiet einen Film anschauen, damit die Menschen die dort hoch wollen, schätzen und nachvollziehen können, wie wichtig der Devil's Tower für die Indianer dort ist. Der Devil's Tower selbst besteht aus dem Vulkangestein Phonolith und ist rund 50 millionen Jahre alt, 265m hoch und 150m breit.
Das war unser letzter Stop für den Tag und es ging nach Gillette in Wyoming wo wir die Nacht in einem super guten Hotel verbrachten. Am nächsten Tag kam das absolute Highlight der ganzen Tour, aber das werde ich euch in einem neuen Eintrag präsentieren....


































Wow in Amerika war ich selbst erst einmal und von dem Crazy Horse Memorial habe ich noch nie gehört... Sehr interessanter Beitrag:) Liebe Grüße aus dem Hotel an der Weinstrasse in Südtirol
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